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10.2015 / Schraubenkompressoren - nicht so schlimm wie ihr Ruf

Entgegen der vorherrschenden Meinungen über Schraubenkompressoren als teure und kompliziert aufgebaute Geräte, möchten wir Ihnen eine Zusammenfassung der grundlegenden Informationen über diese vorstellen. Der Artikel wird die grundlegenden Typen und das Funktionsprinzip der gängigsten Modelle erörtern. Wir werden Ihnen auch unseren Vorschlag für Schraubenkompressoren vorstellen, die auf dem äußerst effizienten und zuverlässigen Zimmern-Mechanismus basieren. Ständig auf der Suche nach neuen Lösungen sowohl in der Schweiß- als auch in der Pneumatikbranche bemühen wir uns, die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen und ihnen neue, oft bisher unbekannte Alternativen zu präsentieren. Die von uns angebotenen modernen Schraubenkompressoren sind genau eine solche Alternative, die unseren Kunden ermöglichen wird, ein hochwertiges, leistungsstarkes Gerät zu einem äußerst attraktiven Preis zu genießen.

Schraubenkompressoren werden meist mit Druckluftquellen in Verbindung gebracht, die ausschließlich für industrielle Zwecke verwendet werden. Ihre Leistung reicht von einigen kW bis zu mehreren hundert kW. Die Idee hinter der Konstruktion dieser Geräte ist es, eine kompakte, effiziente, vibrationsfreie Konstruktion mit langen Wartungsintervallen zu erreichen. Schraubenkompressoren gehören zur Gruppe der Rotationskompressoren, zu denen Einwellenkompressoren (Flügelzellenkompressoren), Zweiwellenkompressoren (Roots-, Zimmern- oder Klauenkompressoren) gehören. Auf dem Markt werden sie in ölgeschmierten, ölfreien, ein- und mehrstufigen Versionen angeboten. Am häufigsten sind jedoch ölgeschmierte Schraubenkompressoren anzutreffen, die eine hohe Arbeitseffizienz mit relativ günstigen Anschaffungs- und Wartungskosten verbinden.

Ölgeschmierte Schraubenkompressoren sind Verdrängermaschinen mit rotierender Bewegung der Rotoren (Schnecke und Schneckenrad), bei denen der Verdichtungsprozess auf der Nutzung des Phänomens des Druckanstiegs bei abnehmendem Innenraum des Mechanismus beruht. Eine der Schrauben ist das aktive Element, das direkt oder indirekt mittels Riemenübertragung von einem Elektro- (oder Verbrennungs-) Motor angetrieben wird, die andere hat einen passiven Charakter und reagiert nur auf die Arbeit des angetriebenen Elements.

Beide Rotoren drehen sich in entgegengesetzte Richtungen in einem System, das präzise durch ein Synchronisationsgetriebe koordiniert wird. Über das Saugventil des Kompressors wird Luft angesaugt, die in die Rotor-Kammern gelangt. Die im System eingeschlossene Luft wird anschließend in das Innere des Schraubenmechanismus gezogen, dessen Aufbau eine sukzessive Verringerung des Kammervolumens in Richtung des Auslasses bewirkt. Eine hohe Effizienz des Geräts wird durch die Dichtheit zwischen den Schrauben und deren Gehäuse gewährleistet. Das im System befindliche Öl dichtet den Mechanismus ab und dient als Kühlmittel. Die komprimierte Luft wird zusammen mit dem Öl dann zum Separator geleitet, wo sie nach der Ölabscheidung in Richtung des Auslasses gedrückt wird.

Diese Prozesse werden von einer zyklonischen Abscheidung der Ölpartikel und einer Filterung der Luft begleitet, bevor diese das System verlässt. Das Volumen der komprimierten Luft hängt von der Länge, dem Durchmesser und der Anzahl der Windungen des Mechanismus ab. Ein unbestreitbarer Vorteil von Schraubenkompressoren ist der konstante Durchfluss der komprimierten Luft und ein geringerer Geräuschpegel im Vergleich zu Kolbenkompressoren.

In der Ausarbeitung wurde verwendet: United States Patent: B. Zimmern, Single screw compressor with liquid lock preventing slide