Arten von Schweißhandschuhen:
Sie zeichnen sich durch höhere Wärme- und mechanische Widerstandsfähigkeit aus.
Hergestellt aus dickeren Materialien, z.B. aus Spaltleder.
Können die Geschicklichkeit einschränken, daher werden sie für das Schweißen mit MIG/MAG- und E-HAND-Methoden empfohlen.
Bieten mehr Flexibilität und Bewegungsfreiheit.
Oft dünner als Handschuhe vom Typ A, z.B. aus Rindsleder, einschließlich Ziegenleder.
Für das WIG-Schweißen empfohlen, wo Präzision der Bewegungen wichtig ist.
Hergestellt aus Spalt- oder Vollleder (Rinder-, Schweine-, Ziegenleder).
Können mit zusätzlichen Materialien, z.B. Kevlarfaser, verstärkt werden.
Oft mit Baumwolle gefüttert, um mehr Komfort zu bieten.
- Wärmeisolierte/gefütterte Handschuhe:
Für die Arbeit bei niedrigen Temperaturen oder zum Schutz vor Kontaktwärme bestimmt.
Können mit zusätzlichem Futter verstärkt sein.
In der Regel dünner und flexibler, aus dünnem Vollleder, z.B. Ziegenleder.
Bieten gute Präzision der Bewegungen.
- MIG/MAG- und E-HAND-Schweißhandschuhe:
Oft dicker und widerstandsfähiger, aus Spaltleder hergestellt.
Können mit einem verlängerten Bündchen zum Schutz des Unterarms ausgestattet sein.
Bei der Auswahl von Schweißhandschuhen ist es wichtig, sie an die Art der durchzuführenden Arbeit, die Schweißmethode und das erforderliche Schutzniveau für die jeweilige Aufgabe anzupassen. Es sollte auf das Material, die Dicke, die Wärme- und mechanische Widerstandsfähigkeit sowie auf den Komfort und die Bewegungsfreiheit geachtet werden.